Hellmoor 01 01 09 Knickverb

Knickvernetzung Bockshoop Stibrock

GROSSRÄUMIGES FLACHGEWÄSSER AM ENDE DES SEITENTALZUGES DER DIEKBEKNIEDERUN

Diese Hecken liegen in einem Bereich der über viele Jahrzehnte wenig verändert wurde und sind von daher besonders beeindruckend. Die Knicks sind historisch beachtlich, sie stammen aus der Zeit der Verkoppelung von 1780. Seit Übernahme der angrenzenden Flächen durch den Lämmerhof Anfang der 90’er Jahre konnten die Knicktrassen deutlich verbreitert und stattliche Überhälter entwickelt werden. Die Knicks sind verbindendes Element zwischen dem Dornenbusch Bockshoop/Hellmoor und dem Glasrader Redder. Entlang der Hecke befindet sich eine im Frühjahr Wasser führende Ackersenke und ein kleiner Soll. Je nach Winterniederschlag treten die Biotope mal mehr oder weniger über die Ufer und sind somit kleine Sonderstandorte im Ackerbereich. Ein gutes Revier findet hier zum Beispiel der Neuntöter und auch der hier eher unübliche Flussregenpfeifer besiedelt diesen Bereich meist erfolgreich. Entlang der Knicks ist die Revierdichte von Singvögeln deutlich erhöht. So sind im Frühjahr die Dorngrasmücke, die Mönchsgrasmücke oder auch der Gelbspötter nicht zu überhören.

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Entwicklungsziele: 
Erhalt des derzeitigen Zustandes der Hecken. Entwicklung von Saumstrukturen entlang der Hecken.

Charakterarten des Biotopes 
 Schwertlilie  Krickente
 Wasserminze  Schnatterente
 Schild Ährenpreis  Wasserralle
 Dreiteiliger Zweizahn  Rothalstaucher
 Wiesenschaumkraut  Brandgans
 Bachbunge  Graugans
 Erle  Kormoran
 Saalweide   Flußregenpfeifer
   Kiebitz
   Ringelnatter
   Waldeidechse 
   Laubfrosch, Moorfrosch, Wasserfrosch
   Jagdrevier von Seeadler, Rohrweihe, Schwarzspecht

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