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Lagerhalle zur Einlagerung von Hackschnitzeln aus Schwachholz und deren Thermische Verwertung

Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen

Jedes Feuchtbiotop, jede Hecke trägt zur Klimastabilisierung und zur Lebensgrundlage unserer Wildtiere bei. Und es fällt Holz an, CO2-neutral. Diesen Mehrwert unserer Landschaft wollen wir vermehrt nutzen. Die Qualität der Hecken wird durch das Knicken oder auf-den-Stock-setzen alle 15 Jahre gesichert, so wird die Artenvielfalt gefördert. Sie ist ein wichtiger Indikator für unseren Erfolg und für die Qualität der Nahrung. Auch zukünftig wollen wir möglichst klimaneutral und wildtierschonend wirtschaften. Wir möchten gesunde Lebensmittel erzeugen, die Körper, Seele und Geist nähren können, die Frieden stiften, die aus einer intakten, lebendigen Landschaft stammen, aus liebenswerten, regionalem Bioanbau.

Es soll eine einseitig offene Lagerhalle erstellt werden mit drei belüftbaren Flachlagersilos für Schüttgut (z.B. Hackschnitzel). Integriert werden ein Heizraum für die Heiztechnik wie Brenner mit 220 KW und Kessel, Beschickung sowie Pufferspeicher. Das Außenmaß wird 30 x 15 m betragen. Auf das Hallendach mit Südneigung können 200 m2 Fotovoltaikmodule installiert werden. Auf dem Hallenvorplatz wird eine befestigte Fläche zur Annahme der Hackschnitzel benötigt. Diese Baustelle befindet sich zentral im rückwärtigen Bereich des Hofes, der derzeit Abstellplatz für landwirtschaftliche Geräte ist. Direkt daneben liegt das Gewächshaus als Hauptwärmeabnehmer. Vom Heizhaus der Halle geht je eine Fernwärmeleitung zum Gewächshaus, zur Getreidetrocknung  und zum Wohnhaus. Wenn Nachbargrundstücke eine Wärmeversorgung wünschen, können sie in das Netz eingebunden werden.